Trockenheitsresistente Pflanzung

Hitze und Trockenheit – Pflanzen im Stress!?

Längere trockene Phasen nehmen zu. Auch wenn wir mit zusätzlichen Wassergaben nachhelfen, im Wassermanagement wird sich in Zukunft einiges ändern, Wassersparen wird zunehmend ein wichtiges Thema.

Interessant ist, dass manche Pflanzen längst Strategien entwickelt haben, um unter solchen Umständen zu überdauern. Einige wachsen bevorzugt im Frühjahr und verstecken sich im Sommer, z. B. in Form von Knollen oder Zwiebeln. Andere haben Wachsschichten oder dichte Behaarung entwickelt, andere die Oberfläche reduziert und speichern Wasser in der Wurzel, im Spross oder verdickten Blättern wie die Sedumarten. Dies bedeutet oft, dass sie langsam wachsen und auf Beschattung und Überwuchern durch Unkraut, zu viel Feuchtigkeit oder falschen Dünger empfindlich reagieren.

Ganz ohne fachkundige Pflege geht’s also auch hier nicht. Das beginnt schon bei der richtigen Pflanzenauswahl und dem Einpflanzen in ein wasserdurchlässiges Substrat. Dazu kommen regelmäßiges Entfernen von Unkräutern und eine stickstoffarme Düngung – und bei extremer Trockenheit darf auch mal gewässert werden.

Am Beispiel Rasen ist gut zu erkennen, dass manche Grasarten bereits für die Trockenheit gerüstet sind, bei einigen verdorren nur die Blätter, andere sterben jedoch komplett ab. An einen braunen Rasen im Sommer werden wir uns wohl gewöhnen müssen. Doch der Rasen erholt sich schnell beim ersten ergiebigen Regen und die Fläche wird wieder grün.